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Opalix 2007

Foto von der »Opalix-2007«-CD.

Opalix ist eine auf Knoppix basierende GNU/Linux-Live-CD. Das bedeutet, ihr könnt das Linux direkt von CD starten und habt so ein System ohne Installation zur Verfügung. Dieses Jahr ist es auch zum ersten Mal möglich, Opalix direkt in Windows ohne Neustart und zusätzliche Software zu verwenden. Dazu haben wir die Virtualisierungssoftware VirtualBox hinzugefügt, mit der ohne Installation Opalix in einer virtuellen Maschine geladen wird. Somit steht euch eine komplette Opal-Entwicklungsumgebung zur Verfügung, ohne dass ihr etwas an eurem PC ändern müsst.


Features

  • Aktuelles Knoppix-Basissystem 5.1.1 in deutsch (u.a. mit KDE, OpenOffice, Firefox)
  • Ocs und Oasys Version Version 2.3j (identisch mit k)
  • Vollständig installierte Opal-Dokumentation und Bibliotheca Opalica
  • Opal Syntax-Highlighting für Kate/Kwrite, nano und vi

Wie komme ich an die Opalix-2007-CD?

Opalix-ISO herunterladen und selber brennen

Opalix 2007 kann von unserem Webserver herunter geladen werden:

Im verlinkten Verzeichnis findet ihr eine ISO-Datei, die Ihr direkt als CD brennen könnt. Die kleineren Dateien (md5, sha1) beinhalten Prüfsummen, die ihr nach dem Herunterladen unbedingt vergleichen solltet (z.B. mit Firefox).

Fehlerberichte (auch Erfolgberichte) sind erwünscht und können unter opalix@freitagsrunde.org abgegeben werden!

Opalix kaufen

Opalix ist ab sofort auf CD erhältlich. Für einen Euro spart ihr euch so Download, Rohling und Brennen. Die CD bekommt ihr:

Die CD wurde produziert von artvent-media | Multimediaproduktionen für Werbung und Musik.


Opalix unter Windows ohne Reboot

Mit VirtualBox direkt von der CD

Per Autostart öffnet sich unter Windows die index.exe auf der CD. Wenn ihr dort auf "OPALIX in einer virtuellen Maschine starten" klickt, installiert sich VirtualBox in ein temporäres Verzeichnis und lädt Opalix in einer virtuellen Maschine. Nach dem Beenden eurer Arbeit werden alle temporären Dateien wieder gelöscht! Alternativ könnt ihr die CD natürlich auch in einer anderen Virtualisierungssoftware nutzen.

Verwendung der gemeinsamen Ordner in VirtualBox

Um Dateien zwischen Opalix und Windows auszutauschen (z.B. zum Drucken, Speichern, etc.) könnt ihr einen gemeinsamen Ordner in der virtuellen Maschine anlegen. Das macht ihr über das Menü Geräte oder ihr klickt mit der rechten Maustaste auf den kleinen blauen Ordner unten rechts in der Statusleiste von VirtualBox. Gebt dann den Pfad des Ordners an und merkt euch den Namen. Wenn ihr damit fertig seid, startet das Skript "Mount shared folder" auf dem Desktop von Opalix und gebt bitte genau den Namen des gemeinsamen Ordners an. Nach erfolgreicher Einbindung habt ihr Zugriff auf den Ordner.

Fehler: Operation not permitted

Leider lassen sich aus dem gemeinsamen Ordner heraus keine OPAL-Programme starten, es erscheint folgende Meldung:

e WhatsThat(2)
starting evaluator process
Operation not permitted
WhatsThat.impl>evaluator: Operation not permitted

Ihr müsst daher vorher die Programme in ein Verzeichnis kopieren und sie danach wieder in das gemeinsame Verzeichnis zurück kopieren, etwa so:

cp -ar /mnt/test/opal-blatt1 /home/knoppix/

und danach andersrum:

cp -ar /home/knoppix/opal-blatt1 /mnt/test/opal-blatt1.geloest

Mit VirtualPC oder VMWare

Alle Mitglieder der Fak. IV erhalten kostenlos Zugriff auf Microsoft-Software im Rahmen des MSDNAA-Programms. Dort gibt es auch eine Software namens VirtualPC. Mit diesem Programm lässt sich ein emulierter Rechner unter Windows starten. In diesen lädt man einfach die Opalix-CD. Nun kann parallel mit Windows und Opalix gearbeitet werden. Ein weiterer Pluspunkt: Man kann nach korrekter Konfiguration des Netzwerks auch von Opalix auf Windows-Netzwerkfreigaben zugreifen und erspart sich das Rumgewerkel mit USB-Sticks...

Mittlerweile gibt es von VMWare auch kostenlose Varianten der bekannten Virtualisierungslösung, die über eine breitere Unterstützung von möglichen Host- und Gast-Betriebssystemen verfügt.

Opal-Pakete für Linux-Distributionen

Wer bereits Linux auf der Festplatte installiert hat, braucht sich natürlich nicht Opalix zu besorgen. Um nicht selbst kompilieren zu müssen, gibt es bereits fertige Pakete für Linux. Alle Informationen hierzu haben wir im Artikel Opal für Linux/Unix zusammengefasst.

Opalix Entwicklung

Opalix basiert auf der Knoppix-Live-CD in der Version 5.1.1 (deutsch, CD) vom 4. Januar 2007. Wie man genau Opalix erstellen kann, ist in einem extra Artikel beschrieben.

Feature Requests

  • Datenaustausch mit VirtualBox o.ä. unter Mac osX
  • Shortcuts umlegen (es gibt auch Notebooks ohne rechte Strg-taste)
  • vpnc - default.conf auf TuBIT-default-werte setzten
  • Eduroam oder open-vpn aufnehmen
  • AFS-Anbindung an tubit-Home?
  • Opalix2007 laeuft nicht unter Windows2000

Fürs nächste Jahr:

  • Bei manchen Usern schlagen Virenscanner bei den AutoIT Skripten Alarm.

Das liegt laut c't an der standardmäßig aktivierten UPX-Kompression, die auch häufig bei Viren eingesetzte wird. Folgende Zeile am Anfang des Skriptes schaltet dies aus und soll somit für Abhilfe sorgen: #AutoIT3Wrapper_UseUpx=n

History und behobene Fehler

2007-10-10 Release (identisch zum RC)

2007-10-09 Release Candidate

  • Opal-Beispiele angepasst
  • Lizenzfragen geklärt, Texte angepasst

2007-10-07 Beta3

  • Unterstützung für Gemeinsame Ordner
  • Aktualisierung der Beschreibungstexte

2007-10-06 Beta 2

  • Leichte Veränderungen am Artwork
  • Unterstützung für das Laden in Virtualbox hinzugefügt
  • Autostart-Skript für Windows eingebaut

2007-10-04 Beta 1

  • Anpassungen des KDE-Looks
  • Grundgerüst für Opalix ist fertig

Alte Versionen von Opalix