Semesterticket: Unterschied zwischen den Versionen
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| + | Glaubt man dem Verkehrsverbund, ist das Ticket nur gültig, wenn der Aztec-Code in der (sehr guten) S-Bahn-App vorgezeigt wird; Screenshots, Ausdrucke, und andere Methoden, Pixel auf einem Bildschirm anzuzeigen, sind angeblich ungültig. | ||
| + | Diese Idee ist natürlich für alle, die ihren Denkprozess noch nicht vollständig an sogenannte Künstliche Intelligenz ausgelagert haben, offensichtlich schwachsinnig. | ||
| − | + | Das Amtsgericht Lichtenberg hat zwar festgestellt, dass der Fahrgast grundsätzlich nicht verpflichtet werden kann, das Ticket auf einem Smartphone vorzuzeigen,<ref>[https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/medienpolitik/fahrgast-gewinnt-vor-gericht-deutschlandticket-gilt-auch-auf-papier-accg-110825733.html ''Fahrgast gewinnt vor Gericht: Deutschlandticket gilt auch auf Papier'', F.A.Z.], leider hinter ner Paywall, [https://archive.is/Gq3t6 unseriöses Archiv]</ref> aber es ist unklar, inwiefern das auch für das Semesterticket gilt. | |
| + | Der Semesterticketvertrag spricht grundsätzlich von einem „Handyticket“, definiert den Begriff aber nicht genau.<ref>[https://www.vbb.de/fileadmin/user_upload/VBB/Dokumente/Tickets-Abonnements/vbb-tarifbroschuere.pdf#page=160 Beförderungsbedingungen des VBB-Tarifs, Anlage 8]</ref> | ||
| − | + | == Siehe auch == | |
| + | * [[Geschichte des Semestertickets]] | ||
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| + | <references /> | ||
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Aktuelle Version vom 17. Februar 2026, 17:17 Uhr
Das Semesterticket bezeichnet den semesterweise gültigen Fahrausweis für den Öffentlichen Personennahverkehr. Aktuell ist das Semesterticket ein D-Ticket, welches von der S-Bahn Berlin vertrieben wird.
Für Studierende, deren Telefon nicht mit der (sehr guten) S-Bahn-App kompatibel ist, gibt das Semesterticketbüro auf Nachfrage auch Chipkarten aus.
Über die Ausgestaltung des Semestertickets verhandelt die Studierendenschaft direkt mit dem VBB. Die Verhandlungen finden etwa alle 3 Jahre statt. Die Bezahlung und die Versendung erfolgt über die Universität.
App-Pflicht
Glaubt man dem Verkehrsverbund, ist das Ticket nur gültig, wenn der Aztec-Code in der (sehr guten) S-Bahn-App vorgezeigt wird; Screenshots, Ausdrucke, und andere Methoden, Pixel auf einem Bildschirm anzuzeigen, sind angeblich ungültig. Diese Idee ist natürlich für alle, die ihren Denkprozess noch nicht vollständig an sogenannte Künstliche Intelligenz ausgelagert haben, offensichtlich schwachsinnig.
Das Amtsgericht Lichtenberg hat zwar festgestellt, dass der Fahrgast grundsätzlich nicht verpflichtet werden kann, das Ticket auf einem Smartphone vorzuzeigen,[1] aber es ist unklar, inwiefern das auch für das Semesterticket gilt. Der Semesterticketvertrag spricht grundsätzlich von einem „Handyticket“, definiert den Begriff aber nicht genau.[2]
Siehe auch