Bibliotheken

Wer nicht ein Vermögen für die während des Studiums notwendige Literatur ausgeben möchte, sollte vorher mal in einer der Bibliotheken an der TU Berlin vorbeischauen. Interessant für Studierende unserer Fakultät sind vor allem die

Volkswagen-Universitätsbibliothek

Seit dem 18. Oktober 2004 hat die neu gebaute Unibibliothek der TU Berlin und der UdK in der Fasanenstraße 88 ihren Betrieb aufgenommen. Die Hauptbibliotheken der TU und der UdK und auch die Elektrotechnik- und Informatik-Bibliotheken wurden samt Mitarbeitern zu diesem Zeitpunkt in die neue Bibliothek umgesiedelt. Semesterapparate stehen im ersten Stock Treppe rechts hinter den Computern.

Seit dem 20. Mai 2014 gibts bei Facebook eine offene Nutzergruppe der Volkswagenbibliothek.

Durch den Neubau sind auch zahlreiche zusätzliche Gelder geflossen, so dass es inzwischen auch viele neuere Bücher dort gibt. Insbesondere kann jede/r Anschaffungsvorschläge machen. Diese Vorschläge werden - soweit es sich um wissenschaftliche/seriöse Fachliteratur handelt - sehr häufig auch erfüllt, manchmal sogar innerhalb weniger Wochen. Gebt euren Dozenten ruhig den Tipp, empfohlene Literatur bei der UB zu bestellen (über Ansprechpartner in der Fakultät: Zuse oder Fachreferent für Informatik u.a. Hr. Dr. Robert Porth)

Da der Volkswagen Konzern ein paar Millionen für den Bau gespendet hat (steuerlich abzugsfähig?), trägt die neue Bibliothek den Namen des Sponsors. Im Vorfeld gab es von verschiedenen Seiten Kritik, dass der Name für relativ wenig Geld verkauft wurde.

Die UB besitzt ein sehr modernes Computersystem. Dadurch verfügen die Mitarbeiter auch über verschiedenes Zahlenmaterial wie zum Beispiel Ausleihstatistiken. So werden häufig ausgeliehene Bücher nachbestellt werden (das ist für die TU nicht selbstverständlich!). Seit Oktober 2008 kann im Lesesaal nur noch authentifiziert (z.B. mit tubit-Account) im Internet recherchiert werden. Eigene Notebooks können über WLAN (eduroam) oder Patchkabel (via VPN) an das Internet angeschlossen werden. Die Hochleistungsscanner im ersten Stock und im Keller können kostenlos benutzt werden. Im ersten Stock gibt es mehrere Fotokopierer, Drucker und einen Farbdrucker. Von allen Terminals und PCs aus kann standardmäßig direkt aus den Programmen per Menue gedruckt werden.

Sperrung von Mail- und SSH-Ports

Ende September 2014 wurde in der Volkswagenbibliothek der Emailzugriff per eigenem Progamm (z.B. thunderbird auf Memorystick) sowie FTP und SSH-Zugriff und zahlreiche andere Dienste für „Kunden“ gesperrt. Browsen ist noch gestattet. Wie sehr die Bibliotheksführung die Wertarbeit ihrer Mitarbeiter und ihrer verschulten „Kunden“ schätzt, kann man folgender Email entnehmen. ... von der IT-Abteilung der Bibliothek schreibt:

Sehr geehrte/r Frau/Herr ...,

Das Kundenterminalnetz wurde vom Mitarbeiterterminalnetz getrennt. Innerhalb des Kundenterminalnetzes wurde ein Regelwerk installiert, dass den Netzwerkverkehr auf die notwendigen Dienste für unsere Kunden beschränkt. Unter die Einschränkungen fallen auch die Protokolle von E-Mail-Clients als auch die Protokolle von SSH-Clients. Hierfür nutzen Sie bitte die Browserdienste. Den FTP-Port habe ich für das TU-Campus-Netz freigeschaltet, so dass der Download vom Mathe-Server auch über den Browser möglich ist. Mit dieser Maßnahme wird sichergestellt, dass eine große Zahl an Kunden die Dienste der Universitätsbiliothek und der TU Berlin über die bereitgestellten Kundenterminals nutzen kann. Die missbräuchliche Nutzung wird hiermit unterbunden.

Mit freundlichen Grüßen IT-Support-Team



29.09.2014 19:24 - ...@... schrieb: Sehr geehrter Herr ..., vielen Dank für Ihre Antwort. Wie kann ich ftp-Server-gehostete Dateien herunterlanden, z.B. ftp://ftp.math.tu-berlin.de/pub/Lehre/LinOpt/WS10/exercise_session03.pdf?

Gibt es einen Grund, dass die FTP-, SMTP-, POP-Ports verschlossen werden, obwohl sie seit 6 Jahren in der Volkswagenbibliothek funktioniert haben? Freundliche Grüße, ...

Am 2014-09-29 12:03, schrieb IT-Support:
> Sehr geehrte/r Frau/Herr ...,
>
>  Die Kundenarbeitsplätze (Multimediarechner) gegenüber den
> Infotheken auf den Etagen 1 bis 3 im Gebäude BIB (Zentralbibliothek)
> als auch im Gebäude EW (Bereichsbibliothek Physik) und A-N
> (Bereichsbibliothek Architektur) dienen ausschließlich der Wiedergabe
> multimedialer Inhalte, die sich auf digitalen Medien der
> Universitätsbibliothek befinden. Sie dienen außerdem dem Zugriff auf
> bibliotheksrelevante Datenbanken, die über zugehörige Clients
> kontaktiert werden können.
>  Die Installation von E-Mail-Clients ist nicht vorgesehen. Hierfür
> benutzen Sie bitte browserbasierte Dienste.
>  Die Installation von FTP-Clients ist ebenfalls nicht vorgesehen. Zum
> Download bereitgestellte Dateien im Internet können in der Regel
> direkt über den Browser heruntergeladen werden.
>  Die Installation eines SSH-Clients ist ebenfalls nicht vorgesehen.
> Für Datenübertragungen nutzen Sie bitte ebenfalls browserbasierte
> Dienste im Internet.
>  Als Browser stehen zur Verfügung Firefox und Internet Explorer.
>
>  Mit freundlichen Grüßen
>  IT-Support-Team
>  


Soviel zum Thema Security through Obscurity (Schlüssel versteckt im Blumentopf). Das pompöse „Regelwerk“ hindert seriöse Arbeit und läßt andere Scheunentore weit offen für missbräuchliche Verwendung der von Herrn Mario Schulze pompös so genannten „Dienste“. Ein anderes Beispiel für Security through Obscurity hier. Mehr Infos hier.

Wissenschaftliche Datenbanken

Kostenfreier Zugang über die TU

Über die Unibibliothek können Studierende kostenfrei Zugang zu sonst kostenpflichtigen Recherchequellen für wissenschaftliche Arbeiten (Papers) und IEEE/DIN-Standards erhalten: Meist braucht man für den Zugang eine TUB-IP 130.149.X.X, die man z.B. via TUBIT VPN oder IRB VPN oder an den Sun-Rays erhält. Damit erhält man Zugang zu einigen großen Quellen, wie:

Auch andere sehr gute Medien sind über die TU zu beziehen:

Bei Springer muss man sich mit seinem TUBIT-Account (via Shibboleth) anmelden:

Suche nach Quellen

Um bestimmte Dokumente in mehr als einer dieser Datenbanken zu finden, um oft zitierte Papers zu finden oder Dateien zu suchen, die gar nicht von ACM/IEEE veröffentlicht wurden, bieten sich Google Scholar und andere Zitatsuchmaschinen an:

Freie Quellen für Normen

Neben den nur über die TU erreichbaren Seiten bieten auch andere Quellen den Download von wichtigen Standards und Papers an:

Anschrift

Universitätsbibliothek im VOLKSWAGEN-Haus
Fasanenstr. 88
10623 Berlin
Telefon 314-76101 (Informationszentrum)
E-Mail info@ub.tu-berlin.de

Die neue Bibliothek an der FU

Am 14. September 2005 wurde die neue Philologische Bibliothek der FU-Rostlaube eröffnet: genannt The Berlin Brain (das Berliner Gehirn), wegen der schädeligen Eiform. Architekt ist Sir Norman Forster, der auch die Reichstagskuppel entworfen hat. Leider ist "The Brain" etwas weiter weg, aber auf Grund der originellen Architektur und der superneuen Ausstattung hier die Adresse:

Habelschwerdter Allee 45 in Berlin-Dahlem

Weblinks