Sitzung: Jeden Freitag in der Vorlesungszeit ab 16 Uhr c. t. im MAR 0.005. In der vorlesungsfreien Zeit unregelmäßig (Jemensch da?). Macht mit!

Benutzer:Dirk/Rob o' Erter: Unterschied zwischen den Versionen

K (Context illed robots ...)
(.oO */|\* Oo.)
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<nowiki>
 
 
Rob o' Erter
 
Rob o' Erter
************
 
 
RL und Roboter sind immer so eine Ansichtssache.  Wo hört der Mensch
 
auf und wo beginnt die Maschine?  Was sind Gedanken, was ist Realität?
 
Wo hört die Wissenschaft auf und wo beginnt der Glaube.  Wo lehrt uns
 
die Philosophie mehr als die Medizin?  Welche Bedeutung hat eine Zahl,
 
wenn man nichts über den Determinismus weiß?
 
 
8 ist die Zahl, die von dem einem Augenblick an meine Zahl werden
 
sollte.  Sie ist eine sehr systematische Zahl; die kleinste diskrete
 
Bitlänge des States eines herkömmlichen digitalen Systems; eine 2er
 
Potenz, welche wiederum die kleinste Primzahl ist.  Dieses anscheinend
 
so stabile (Binär-)System basiert also im wahrsten Sinne des Wortes
 
auf einer unkontrollierbaren Primzahl ...  Hmmm ...  Die Acht ist also
 
sehr systematisch, basierend auf einem chaotischen System.  Und sie
 
kommt in vielen deutschen Wörtern vor: Achtsam, Achtung, Achterbahn,
 
Macht ...
 
 
Die Macht der Systeme oder besser: Das System der Macht.
 
Hochschulsysteme!  Basierend auf Wirtschaft!  Wirtschaftssysteme!  Das
 
alles basiert auf dem Mythos des Bildens, was nach diesen eindeutig
 
messbar ist, nämlich mit dem IQ.  Oder anders: Leistung!  Arbeit/Zeit
 
= Effizienz.  Das ist also intelligent?  Und es gibt ganz klar eine
 
Korrelation zwischen Bildung und Intelligenz.  Das ist natürlich nicht
 
Anzweifelbar.  Wenn doch, dann hat man sich gegen dieses System
 
verschworen.  In der Scene spricht man dann von Terroristen.  Und wenn
 
man dann immer noch versucht intelligent (als ungebildeter) zu wirken,
 
dann gibt es nur eine Lösung: SEK!
 
 
 
!!! begin !!!
 
 
Vielleicht, hatte diese ganze Aktion etwas mit einem vorherigen Notruf
 
zu tun.  Dieser hatte sich allerdings selbst auffällig verhalten.
 
Z.B. das Handy zum einem (richtigen) Zeitpunkt ausgeschaltet.  Und ich
 
kann ihn euch beschreiben: 29-Jähriger Ex-Student der TU Berlin.
 
Vorzeitig exmatrikuliert, Einzelgänger und neigt in stressigen
 
Situationen zu Wutanfällen.  Das einzige, was beim Eintreffen am
 
Einsatzort von ihm mitbekommen wurde: Er wollte seine große schwarze
 
Tasche haben.  Derjenige hat (wohl anscheinend) sein Handy erst gegen
 
15:00 wieder eingeschaltet.
 
 
Naja, offiziell wurde nun ein Schuldiger gefunden.  Das ist das
 
Wichtigste.  Es glauben ja noch viele an dieses System, der eine
 
Verlust ist nun auch nicht so schlimm.
 
 
!!! end !!!
 
 
 
Wie kann das überhaupt sein, dass ein Exmatrikulierter eine Vorlesung
 
besucht?  Da stimmt doch was mit dem nicht!  Der mischt sich also ganz
 
heimlich unter die Gebildeten!  Das ist Terrorismus, ganz klar!
 
Eigentlich ist es inzwischen schon eine Schande als gebildet zu
 
gelten, das hat nichts mehr mit Intelligenz zu tun, sondern nur noch
 
damit, dass man möglichst effizient in diesem nicht funktionierenden
 
System als kleines Rad wirkt (Bachelor/Master).
 
 
Und je weiter man in diesem System aufsteigt, desto schlimmer wird es.
 
Und im Übrigen auch, je weiter man hinab fällt.  Dafür gibt es dann
 
`Maßnahmen zur INTEGRATION'.  Da wird einem beigebracht, wie man
 
effizient Geld verdient.  Das ist wichtig für dieses System, denn
 
Arbeit=Geld, somit ergibt sich Arbeit/Zeit = Geld/Zeit ...  Und das
 
ist sogar doppelt genial, denn wenn alle Menschen nicht mehr können
 
und keine Zeit mehr haben, dann werden sie krank.  Und dann fließt
 
noch mehr Geld.  Da kann sich ein neues kooperatives System bilden,
 
denn wenn Bildung und Wirtschaft nicht mehr funktioniert, dann machen
 
wir Gesundheit!  Genial, das nennen wir dann einfallsreicher Weise
 
`Gesundheitssystem'.  Genial!
 
 
Ich weiß sogar schon, was passiert, wenn das auch nicht mehr
 
funktioniert.  Dann machen wir Krieg!  Ich weiß auch schon wie: Wir
 
`INTEGRIEREN' die Bundeswehr in die Wirtschaft.  Dann müssen sie
 
selber zusehen, wie sie zu Geld kommen: Angebot und Nachfrage und so!
 
Dann müssen die faulen Soldaten auch mal was tun für ihr Geld; und
 
zwar Krieg führen!  Und das ist wiederum doppelt genial, weil die
 
Angegriffenen die MÜSSEN sich ja verteidigen und somit können die sich
 
ja gar nicht dem Krieg entziehen.  Und das fördert die Wirtschaft.
 
Und wer angegriffen wird ist ja wohl klar: Die Terroristen!  Also die
 
System-Gegner, die dieses System verstehen und ethisch für falsch
 
halten!  GENIAL!
 
 
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Zurück zu den Robotern:
 
 
*langer Atemzug*
 
 
/* **************************************************************** */
 
 
* nochmal langer Atemzug*
 
 
Pacman, was assoziiert man damit als erstes?  Viele wahrscheinlich
 
`sau dumme KI'.  Gebildete wahrscheinlich: `Dijkstra'.  Ich denke mir:
 
Man, dass der nicht paranoid wird.  Ständig laufen dem irgendwelche
 
Geister hinterher.  Einerseits total dumm, andererseits schafft es die
 
Masse der Dummheit dann doch ihn zu besiegen.  Hmmm ...  Ständig muss
 
er irgendwelche Pillen schlucken, damit die Geister verschwinden und
 
sobald er keine mehr nimmt, sind sie wieder da.  Naja, aber eines muss
 
man ihm lassen, er hat immer ein strahlendes Gesicht :) ...
 
 
Schon erstaunlich, das viele autonome Roboter menschlicher wirken als
 
diese Geister.  Da fragt man sich eigentlich, was macht diese
 
Menschlichkeit aus?  Wahrscheinlich ist es irgendetwas, was wir gar
 
nicht mit Menschlichkeit assoziieren würden.  Also, lassen wir mal
 
viele Sinneseindrücke weg, die einen Menschen aus machen: Tastbarkeit,
 
Stimme, Sehen, Geruch.  Da bleibt eigentlich nur noch das Fühlen
 
übrig.  Das ist ja dann auch das, was man beim Chatten erfährt.  Fühlt
 
es sich nach einem Menschen an, oder eher nicht?  Wo man dann beim
 
Turing-Test wäre.  Man fühlt also einen Menschen in der Nähe, der gar
 
nicht da ist.  Andererseits gibt es vielleicht auch die Möglichkeit,
 
dass man einen Menschen, der in der Nähe ist, gar nicht fühlt.  Oder
 
man hört Stimmen, spürt eine Person, sieht oder riecht jemanden, der
 
gar nicht da ist.  Wo beginnt also der Mensch (oder die
 
Menschlichkeit) und wo hört er/sie auf?
 
 
Das scheint also im ersten Augenblick ein Fall für die Wissenschaft zu
 
sein.  Aber Wissenschaft setzt ja (im strengsten Fall) auch nur auf
 
Axiome, die man GLAUBEN muss.  Glaubt man also nicht an diese Axiome,
 
dann macht es also auch keinen Sinn an die Wissenschaft dahinter zu
 
Glauben.  Wissenschaft scheint also so etwas, wie eine Glaubens-Frage
 
zu sein.  Schon erstaunlich, dass ausgerechnet !einige! dieser
 
Wissenschaftler nichts vom Glauben halten.  Aber das ist ein
 
Fachgebiet für sich.  Für mich steht fest, dass Wissenschaft auch nur
 
eine Glaubens-Richtung ist.  Inwieweit man von einer Religion sprechen
 
kann ist sicher fraglich, aber es ergeben sich die gleichen sozialen
 
Muster.
 
 
Ein Problem an Wissenschaft ist sicherlich, dass es darauf basiert
 
Intuition/Instinkte zu eliminieren.  Das kann man schon als eine Art
 
Abrichtung oder Züchtigung sehen.  In Gesellschaften, in denen Bildung
 
im Vordergrund stehen, gibt es niedrige Geburtenraten.  Kann man die
 
Geburtenrate als eine Art Maßstab für `Lebensglück' sehen?  Ich denke
 
schon, was hier (zumindest in den westlichen Staaten) niemals jemand
 
zugeben würde.  Denn in unserem System gilt: Glücklich sein hat was
 
mit Geld, einen sichern Arbeitsplatz und guter Versicherung zu tun.
 
Und wer daran nicht GLAUBT, dem wird Angst gemacht.  Mit allen
 
Mitteln.  Man könnte verarmen, einem könnte etwas passieren.  Wo wir
 
wieder bei den INTEGRATIONS-Maßnahmen wären.  Tatsächlich denke ich,
 
dass Lebensglück etwas mit Lieben, Menschlichkeit zu tun hat.  Und,
 
eben auch, dass man auch mal was einstecken muss.  Krasser Vergleich
 
(den ich in meinem Leben bestimmt noch bereuen werde): Also lieber
 
sterbe ich früher und kurzfristig, als mein ganzes Leben lang in eine
 
Krankenversicherung zu zahlen und zu wissen dass meine
 
Wahrscheinlichkeit an da-und-daran zu sterben ziemlich hoch ist, immer
 
mit der ANGST: `Ouh weia, mir könnte jeden Augenblick etwas
 
passieren.'; alles nur um länger zu leben.  Gut das ist Ansichtssache,
 
aber es geht ja noch weiter.  Es ist ja nicht nur so, dass es einen
 
persönlich depressiv macht, sondern auch die Leute, die daran Arbeiten
 
entsprechende ... ja, sagen wir ... Methoden zur
 
Voraussage/Lebensverlängerung entwickeln.  Die Zeit sollten diese
 
Leute lieber damit verbringen mal Familien zu gründen und mal junges,
 
FREUDE bereitendes Leben in die Welt zu setzen!  Und ECHTES
 
Lebensglück zu erleben.
 
 
/* **************************************************************** */
 
 
Ich schweife schon wieder ab: Roboter!  Also, nach Alan Turing ist
 
jemand ein Mensch, wenn es sich nach einem Menschen anfühlt.
 
Unabhängig von irgendwelchen Axiomen, die man zugrunde legt.  Wenn man
 
jemanden nun nur aus dem Internet kennt und es sich wie ein Mensch
 
anfühlt; kann es dann passieren, dass sich diese ganze Situation
 
umkehren kann?  Also, dass wenn man denjenigen dann im RL trifft, es
 
sich nicht echt, sondern eher wie eine Maschine anfühlt?  Es wäre
 
komisch.  Aber wenn man darüber nachdenkt vielleicht plausibel, wenn
 
man die Kommunikation über das Internet besser beherrscht als via RL.
 
Es könnte sich im RL eine Art Ohnmacht ergeben.  Die Sinneseindrücke
 
einer Quelle können vielleicht nicht mehr als eine einzige ausgemacht
 
werden.  Und obwohl man sieht, dass derjenige spricht, hat man das
 
Gefühl dass es ein anderer sagt und die Person nur die Lippen bewegt.
 
Dann stellt sich die Frage, was wirkt eher nach Mensch?  Die Stimme
 
oder die Person, die vor mir steht?  Vielleicht die Stimme?  Das würde
 
aber jeder Wissenschaft widersprechen.  Andersherum, also das Visuelle
 
ist wirklicher, würde es schon eher in die Wissenschaft passen, denn
 
was man sieht, das IST.  Die Wissenschaft hat da nämlich auch eine
 
Begründung für.  Im ersten Fall, also die Stimme ist Wirklichkeit,
 
würde etwas aus dem Nichts entstehen.  Das ist wissenschaftlich
 
unmöglich.  Im zweiten Fall ist es aber schon plausibler, da der
 
gesehenen Person einfach die Stimme fehlt.  In der Wissenschaft kann
 
also etwas verloren gehen, aber nicht einfach etwas aus dem Nichts
 
entstehen.  In einer Religion hingegen wäre das erlaubt.  Das scheint
 
also ein Punkt zu sein, wo sich Wissenschaft und Religion
 
unterscheiden.
 
 
Gut, aber das Problem haben wir bei Robotern nicht, da ihnen meist nur
 
die Stimme fehlt.  Hat das Verhalten des Roboters Auswirkungen auf
 
seine Menschlichkeit?  Gut, die Antwort ist natürlich ganz einfach: Na
 
klar, denn wenn er sich intelligent verhält, dann wirkt er menschlich
 
und wenn nicht, dann wirkt er wie ein Maschine ;P ...  Aber was ist
 
Intelligent?  Und da kommt an nämlich ganz schnell auf die Lösung, die
 
ja unanzweifelbar ist: Wenn er einen hohen IQ hat.  Ganz ehrlich?!
 
Ich habe genau gegenteilige Erfahrung gemacht: Menschen mit hohem IQ
 
sind Maschinen!  Wirklich!  Das ist aber auch klar, wenn man sich mal
 
anschaut, wie der IQ `gemessen' wird, um hier nur auf ganz abstrakter
 
Ebene zu bleiben: Es geht darum möglichst viele Aufgaben in einer
 
möglichst geringen Zeit zu lösen.  Es handelt sich dabei also um einen
 
LEISTUNGS-Test, Aufgaben/Zeit <=> Arbeit/Zeit ...  Ach, das erinnert
 
mich doch an etwas ... Genau, Wirtschaft!  ...  Gut, ich habe diese
 
Diskussion schon etliche Male hinter mir, letzten Endes konnte man
 
sich oft darauf einigen, dass das Wort INTELLIGENZ in dem Wort IQ
 
nichts zu suchen hat!  Sicherlich stimmt alles, was ja auch im Bereich
 
BILDUNG immer propagiert wird: Es geht um LEISTUNG und
 
LEISTUNGS-Elite.  Also die Leute die künftig unser beliebtes System
 
noch weiter ankurbeln und noch weiter beschleunigen sollen.  Und das
 
mit möglichst wenig Personal.  Genau darum geht es!  Von der seit
 
einigen Jahren aufkommenden Umbenennung in EXZELLENZ halte ich
 
widerrum gar nichts, obwohl es zumindest vom Wort her vertretbar ist.
 
Wer exzellent sein will, der soll es halt werden.  Es handelt sich
 
dabei trotzdem weiterhin um die Leistungs-Elite.
 
 
Also was ich hiermit sagen wollte: Man muss differenzieren:
 
INTELLIGENZ, LEISTUNG (aka EXZELLENZ) und BILDUNG.
 
 
Hmmmm ...  BILDUNG, was ist das eigentlich?  Bildung ist so etwas, wie
 
angewandte Überredungskunst.  Wie ja schon eingangs beschrieben, muss
 
man an die AXIOME der entsprechenden Wissenschaft GLAUBEN.  Und damit
 
man daran glaubt, muss man davon überzeugt werden.  Das ist natürlich
 
das allerwichtigste in unserem System, also die Grundlage, die Zahlen
 
2 und 3, die zur Bildung der entsprechenden Potenz 8 notwendig sind.
 
Also die chaotischen Primzahlen 2^3 ergeben die anscheinend die so
 
stabile schöne systematische 8.  Alle Nicht-Primzahlen lassen sich
 
eindeutig in Primfaktoren zerlegen.  Aber die Primzahlen selber folgen
 
anscheinend gar keinem System.  Chaos.  So etwas gibt es also auch in
 
der anscheinend doch so stabilen Mathematik.  Aber genau dieses Chaos
 
hinterfragen wir nicht, denn was uns beigebracht wird, wovor wir uns
 
rechtlich nicht entziehen dürfen, ist die Bildung im jungen Alter!
 
Genau da werden uns die Grundsteine für unseren GLAUBEN gelegt, die
 
Existenz der Zahlen 2 und 3.  In diesem Alter hinterfragen wir noch
 
nicht und glauben, was uns in den Glaubenseinrichtungen (Schulen)
 
beigebracht wird.  Was gelehrt wird, richtet sich nach den Marionetten
 
des Systems, also die Politiker.
 
 
/* **************************************************************** */
 
 
Roboter ...  Hmmm, schon wieder abgewichen.  Gewollt?  Haben Roboter
 
einen Willen?  Dazu müsste man eigentlich erstmal wissen, ob wir
 
selber einen freien Willen besitzen.  Sind wir wirklich so FREI, wie
 
wir GLAUBEN?  Ob unser Glaube frei ist, wird sich für mich nach diesem
 
Artikel sicherlich heraus stellen ;P ...  Jedenfalls hat der Glaube
 
und der freie Wille Auswirkung auf die finanzielle Lage einer Person.
 
Wenn man zu einer Integrations-Maßnahme geht und sagt: `Ich glaube,
 
dass ich nicht Arbeiten muss!' und dies auch WILL, dann kostet das
 
einem 30% des Einkommens.  Also so frei ist unser Wille dann doch
 
nicht.  Und die propagierte Freiheit gibt es auch nicht, zumindest
 
nicht ohne finanzielle Einbußen.  Gut klar, ich in meinem Fall habe
 
mir das so ausgesucht.  Aber ist die Mehrheit in diesem System
 
wirklich so frei, mit einem freien Willen?  Könnte die Mehrheit morgen
 
(wenn soziale Möglichkeiten bestehen) einfach mal irgendwo hin fahren?
 
Wahrscheinlich nicht.  Wahrscheinlich auch nur mit finanziellen
 
Folgen.  Und diese sind bei vielen Menschen von existentieller
 
Bedeutung.  Also könnte man auch sagen, man ist doch nicht frei.  Das
 
einzige was da ist, das ist der GLAUBE an die Freiheit.
 
 
Wahrscheinlich hat ein nicht-deterministischer autonomer Roboter mehr
 
Freiheiten als wir.  Gut, über den Willen lässt sich streiten.  Der
 
Programmierer gibt ihm ja so eine Art Lösungsstrategie mit auf dem
 
Weg.  Diese ist natürlich abhängig vom Einsatzgebiet und dem Auftrag
 
des Roboters.  Aber von wem kommt der Auftrag?  Wahrscheinlich von
 
jemanden der davon profitiert, dass der Auftrag erfolgreich ausgeführt
 
wird.  Das was der Roboter WILL scheint also indirekt einprogrammiert
 
worden zu sein.  Der Programmierer sagt `wie' und der Auftraggeber
 
sagt `was'.  Das scheint also der WILLE zu sein.  Man könnte fast
 
meinen, dass die Programmierer die Bildungsträger unter den Robotern
 
sind.  Sie werden nur das einprogrammieren, was auch im Interesse der
 
Drittmittel ist.  Diese bestimmen eigentlich, was gelehrt wird.
 
 
Stimmt, aber da gibt es ja noch so etwas wie Politik!  Die regeln das
 
ja schon, dass der Lehrinhalt neutral ist.  Genau; die haben ja ihre
 
Experten auf diesem Gebiet, das CHE (`Centrum für
 
Hochschulentwicklung'), wo der Namensgeber wohl eine
 
Rechtschreibschwäche hatte.  Genau diese neutrale Institution, die zu
 
Bertelsmann gehört, zu der auch die CHE Consulting GmbH gehört.  Die
 
machen das schon ...  Tatsächlich sind diese eigentlich für die
 
Konkurrenz unter den Hochschulen verantwortlich.  Was ja auch wichtig
 
ist: Alles was nicht zur eigenen Einrichtung gehört, ist Konkurrenz!
 
Das muss der künftigen Leistungs-Elite schon möglichst früh
 
beigebracht werden, damit sie das auch schön ihren künftigen
 
Mitarbeitern beibringen!  Das große Ziel dieses Systems habe ich ja
 
oben schon genannt, die Integration des Militärs.  Und vertrauen zu
 
wecken, ist was ganz schlechtes in diesem Zusammenhang.
 
 
Man sieht also wer für die Bildung zuständig ist: Ausschließlich unser
 
liebes nicht funktionierendes System.
 
 
/* **************************************************************** */
 
 
Wahrscheinlich hätte ein Roboter auch die besseren Chancen auf eine
 
Karriere in diesem System als Menschen.  Ich meine die diskutieren
 
nicht, denken nicht, arbeiten effizient.  Nicht diese ineffizienten
 
Tante-Emma-Läden.  Wo andauernd nur über die aktuellen Leiden
 
getratscht wird.  Das macht kein Geld!  Es ist natürlich viel
 
effizienter diese eingehen zu lassen und stattdessen eine neue
 
beliebte Berufsgruppe zu etablieren.  Sowas wie ...  öööhm ...  genau,
 
Psychotherapeuten!  Wieder so eine geniale Idee, das macht viel mehr
 
Geld als die Tante-Emma-Läden.  Und es bringt unser großes Ziel wieder
 
ein wenig näher: Wieder ein Beruf mehr im Gesundheitswesen!  GENIAL!
 
Man braucht jetzt noch nicht mal mehr eine Verletzung um krank zu
 
sein!  Super, bis zum Krieg haben wir es fast geschafft!
 
 
Was mich schon immer interessiert hat ist, was eigentlich von dem was
 
wir über unsere Vorfahren zu wissen glauben wahr ist und was nicht.
 
War das Mittelalter wirklich so ein Horror?  Hexenverbrennung,
 
Lehnsherren und so?  Oder ging es ihnen nicht vielleicht doch besser
 
als uns heute?  Ich meine, die brauchten sich keine Sorgen zu machen,
 
dass sie morgen ihren Job los sind, im Gegenteil.  Klar die Arbeit war
 
sicher Hart und das Leben im Allgemeinen sicher sehr riskant.  Aber
 
vielleicht ist es auch genau das, was das Leben aus macht?  Vielleicht
 
sind das ja auch die idealen Bedingung, um Lebensglück zu finden?  Wie
 
kann man Lebensglück messen?  Ich meine, was wir von einem Zeitalter
 
halten hängt wahrscheinlich viel von den hinterlassenen Schriften ab.
 
Also, die Schreiber schreiben die Geschichte, was damals
 
wahrscheinlich die Geistlichen waren.  Folglich kennen wir
 
wahrscheinlich nur die Ansichten von diesen und weniger von den
 
Lehnsmännern oder gar Bauern.
 
 
Was ich in diesem Zusammenhang auch interessant finde (ohne mich
 
darüber informiert zu haben) ist, dass alle hoch entwickelten
 
Kulturen, die ich kenne ausgestorben sind.  Warum?  Nach unseren
 
Vorstellungen hätten die doch überleben müssen.  Vielleicht stellt
 
sich irgendwann eine Art Erschöpfung ein, keiner versteht mehr, wie
 
dieses komplexe System funktioniert (die, die es verstehen, steigen
 
vorher aus oder werden von diesem vernichtet) und man versucht hilflos
 
diese ganze Sache noch irgendwie zu retten, und wenn es auf die Kosten
 
der eigenen Kultur geht?  Droht uns das gleiche?  Sind das derzeit
 
erste Anzeichen?  Also, wenn es der Kultur zum Vorteil ist, dass man
 
krank ist, dann sieht es für mich schon nach einer Art Erschöpfung
 
aus.
 
 
Auch interessante Frage: Was werden die Archäologen in einigen tausend
 
Jahren von uns halten?  ...  Ich würde behaupten, wir werden als ein
 
Zeitalter der Krankheiten eingehen.  Man wird sagen:
 
 
`Alle waren krank, es wurde nur an Medikamenten und Krankheiten
 
geforscht.  Lebenserhaltung war wichtiger als Lebenserzeugung.  Muss
 
total schlimm gewesen sein mit diesem Medizinmännern!  Die wussten
 
damals schon mit 8 Jahren, dass sie mit einer Wahrscheinlichkeit von
 
98% mit 28 Jahren an einem Tumor erkranken und haben dann den Rest
 
ihres Lebens damit verbracht etwas zu erfinden, dass dieser Fall nicht
 
eintritt oder gelindert wird.  Glücklicherweise sehen wir solche
 
Voraussagen als unethischen an.' ...  Ja, ja, die 8 ... ;P ...
 
 
/* **************************************************************** */
 
 
Lol, kranke Roboter =) ...  Roboter sind wahrscheinlich krank, wenn
 
die Implementierung schief gelaufen ist xD ...  Nehmen wir z.B. mal
 
an, wir haben 8 liebe, nette, kommunikationsfreudige Roboter.  Und 2
 
Steckdosen, wo sie sich aufladen können.  Damit sie wissen, wer die
 
Steckdosen zum aufladen nutzen darf, gibt es Token (also Marken,
 
z.B. aus Holz); natürlich 2, für jede Steckdose eine.  Unsere Roboter
 
sind sehr sozial, deswegen brauchen wir uns keine Gedanken über
 
Prioritäten machen :) ...
 
 
OK, lassen wir das System mal los laufen: Roboter[0] \in [0,7] braucht
 
eine Steckdose und hat zufällig schon Token[0] für Steckdose[0] und
 
fängt an sich charge'n.  Das gleiche für Roboter[1] mit Token[1] für
 
Steckdose[1].  Nun braucht Roboter[2] eine Dose und erhält das
 
Token[0] von Roboter[0], nachdem er fertig mit laden ist.  Super
 
System.
 
 
Plötzlich kommt auf einmal Roboter[7] zu den Steckdosen und sagt total
 
aufgeregt: `Ich brauche jetzt unbedingt und sofort eine Steckdose,
 
sonst geht mein Saft alle!  Wenn mir einer von euch jetzt sofort ein
 
Token gibt, dann gebe ich euch 2 zurück, wenn ich fertig bin mit
 
charge'n!' ...  Jeder 6-Jährige wird wahrscheinlich sofort erkennen,
 
dass er versucht wird reingelegt zu werden.  Gut, OK ein 8-Jähriger
 
würde sich denken, wenn ich das mache, dann habe ich ihn unter meiner
 
Kontrolle, weil er mir das gar keine 2 Token zurückgeben kann, denn es
 
existiert auf einmal ein neuer Wert!  Vorher hat jedes Token den Wert
 
einer Steckdose gehabt.  Nach diesem Geschäft existiert noch ein
 
zusätzlicher Wert, nämlich ein Token der Ware `Schuld', also 3
 
virtuelle Token auf dem gesamten Markt, mit 2 Steckdosen.
 
 
Also ich würde das krank nennen, also Fehlimplementierung.  In anderen
 
Fachbereichen nennt man so etwas KREDIT!  Wenn man den Spaß so lange
 
weiter treibt, bis z.B. 5 virtuelle Token (2 Steckdose + 3 Schuld),
 
dann kann die Schuld in diesem Markt unmöglich entschuldet werden,
 
weil es nur 2 physische Token aus Holz gibt.
 
 
Und genau dafür hat man sich eine zentrale Institution ausgedacht,
 
namens Zentralbank.  Und die stellt gegen einen Zins (d.h. es entsteht
 
dadurch wiederum neue Schuld[-en], was man Schuld auf Schulden nennen
 
könnte) auf Anfrage neue Holz-Token her.  Wir haben aber immer noch
 
nur 2 Steckdosen, das ist nun mal das Kernproblem, da kann auch eine
 
solche Institution nicht helfen; im Gegenteil.
 
 
Also wir sehen, es bestehen in unserem Unterdrückungs-
 
(Schulden-)System 2 Kernprobleme:
 
 
  * Kredite
 
 
und
 
 
  * Zentralbank
 
 
Und wenn man nun mal in die entsprechenden VL's geht, wird einem im
 
ersten Semester beigebracht, dass ein Unternehmen nicht seine
 
Ressourcen nutzt, wenn es keinen Kredit aufnimmt.  Gut man könnte
 
sagen, Unternehmen sind was anderes, genauso wie Staaten, da gilt ja
 
sowas wie Logik nicht, die dürfen einem ja mit spirituellen Müll voll
 
quatschen (was juristisch natürlich totaler Nonsense ist [juristische
 
Person]); aber einem wird auch beigebracht dass man für entsprechende
 
BILDUNG ein DARLEHEN aufnehmen sollte.
 
 
Aha, zuerst wird von einem verlangt, dass man sich in die Schuld des
 
Staates stellt und dann wird einem noch schön zugeredet und schön
 
drumherum geredet, wenn es um das Thema geht, was sich dann BILDUNG
 
nennt.  Ganz ehrlich, DAS IST GLAUBE; Glaube an ein System, was nicht
 
funktioniert!  UND DAS IST ETHISCH FALSCH!  Darüber muss man
 
nachdenken!
 
 
Gut, ein Punkt ist hier natürlich kritisierbar: Bei meinem Beispiel
 
wurde eine Zinspauschale von 100% angesetzt, aber ein geringer Zins
 
verzögert die Situation nur und verhindert sie nicht.
 
 
/* ***************************************************************  */
 
 
Achtung, Macht macht achtsam!
 
 
 
 
 
 
TODO ...
 
 
 
  
  
Zeile 434: Zeile 9:
  
 
   * Mache dir deine ethischen und moralischen Vorstellungen klar.
 
   * Mache dir deine ethischen und moralischen Vorstellungen klar.
 
/* **************************************************************** */
 
 
Weiß nicht, ob ich das wirklich veröffentlichen sollte.  Ich habe in
 
meinem Leben schon so viel Müll geschrieben, was ich wieder gelöscht
 
habe.  Diesmal mache ich es :) ...  Eine sehr nette Frau meinte mal,
 
dass ich mal mehr reden sollte und meine Meinung mal öffentlich
 
vertreten sollte.  Ich trau mich diesmal ...  Hoffentlich war das die
 
richtige Entscheidung?!
 
 
Dirk.
 
</nowiki>
 

Version vom 31. März 2013, 23:27 Uhr

Rob o' Erter


Fazit:

 * Das größte aller Schneeballsysteme ist das Wirtschaftssystem.
 * Es gibt keinen harmlosen Ausweg aus dem Gesamtsystem.
 * Mache dir deine ethischen und moralischen Vorstellungen klar.