Semesterrundschreiben 2007

Aus FreitagsrundenWiki

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Zwischen 19 und 29.01.2007 wurden vor der Wahl vier Semesterrundschreiben verschickt, für den Fakultätsrat eines der Freitagsrunde, eines der Freien Liste und eins von der ET-Ini sowie ein Schreiben der Unabhängigen Studis Auf dieser Seite findet Ihr das Semesterrundschreiben der Freitagsrunde.

Siehe dazu auch Probleme mit dem Semesterrundschreiben 2007.


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Download

Das Semesterrundschreiben ist auch als PDF, 7 MB verfügbar.

[Bearbeiten] Anschreiben

Hallo Welt,

es sind wieder Wahlen zum Fakultätsrat, zum akademischen Senat und zum Kuratorium. Wir möchten euch animieren, von eurem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Dies ist die einfachste Möglichkeit, Einfluss auf euer Studium zu nehmen. Diese Möglichkeit vom 29. bis 31. Januar solltet ihr nutzen.

In diesem Semesterrundschreiben stellen sich die kandidierenden Studenten vor, im Fakultätsrat sind das die Freitagsrunde (Liste 3), die freie Liste (Liste 1) und die ET-Ini (Liste 2).

Die Freitagsrunde steht für:

  • Zuverlässigkeit und Erfahrung: Wir haben in den vergangenen vier Jahren gezeigt, dass wir uns dauerhaft engagieren und für studentische Belange einsetzen.
  • Offenheit und Transparenz: Wir vertreten alle Studenten der Fakultät IV. Dabei bemühen wir uns um Transparenz. Zu unseren Sitzungen ist jeder eingeladen und kann eigene Ideen einbringen.
  • Engagement und Kreativiät: Wir setzen uns aktiv für ein besseres Studium ein. Dazu gehören Projekte wie Kurse, Opalix und die Klausurensammlung. Wir sorgen dafür, dass die Professoren nicht die Lehre vernachlässigen.

[Bearbeiten] Wählen gehen! 29. / 30. / 31. Januar

  • 29.1. und 31.1. im FR 0003
  • 30.1. im EN-Foyer
  • Für den FakRat: Liste 3 "Freitagsrunde"
  • Für den AS: Liste 4 "EB104 und Freitagsrunde"
  • Für das Kuratorium: Liste 2 "Inis und andere"


[Bearbeiten] Was wir machen: Gremien und Projekte

[Bearbeiten] Lockerung der Fortschrittskontrolle

Ursprünglich waren der Bachelor- und der Masterstudiengang mit einer 75-prozentigen Fortschrittskontrolle geplant. Wir als Mitglieder des Fakultätsrates haben durchgesetzt, dass diese auf 50 Prozent gesenkt wurde. Leider konnten wir die Schwelle nicht noch weiter senken oder abschaffen, da die Professoren die Ansichten der Studenten nicht immer teilen und von der Abschaffung nicht überzeugt werden konnten.

Damit wir uns weiterhin für eure Interessen einsetzen können, ist es wichtig, dass wir auch in Zukunft zwei Plätze im Fakultätsrat bekommen.

[Bearbeiten] Opalix - Opal für zu Hause

Wir erstellen jährlich aus einem aktuellen Knoppix eine Live-Distribution, welche die erforderlichen Softwarepakete für Opal enthält. Diese wird vielfach von Studenten in Info 1 (jetzt MPGI1) und für PSS genutzt.

Opalix macht es möglich, Linux inklusive Oberfläche und vielen Programmen von CD zu starten und zu benutzen, ohne es auf der Festplatte installieren zu müssen. Wir bieten die Opalix zum kostenlosen Download an und verkaufen sie zum Selbstkostenpreis.

[Bearbeiten] Jährlich ein Erfolg: Java- und Eclipsekurse

Damit euch ein guter Einstieg ins zweite Semester gelingt, veranstalten wir jedes Jahr einen Javakurs. Hier vermitteln wir kostenlos die Grundlagen der Programmierspache Java. Der Kurs findet am Ferienende vor dem Sommersemester statt und dauert in der Regel vier bis fünf Tage.

Da dieser Javakurs nun schon mehrere Male stattgefunden hat, können wir diesbezüglich auf die eine oder andere Erfahrung zurückgreifen und neue Lehrmethoden ausprobieren. Zusätzlich bieten wir noch einen Eclipsekurs an, in dem ihr in maximal zwei Tagen die Entwicklungsumgebung kennenlernt, mit der man sehr bequem (nicht nur) Java programmieren kann.

[Bearbeiten] Beamer-Verleih für studentische Projekte

Wir haben öffentliche Mittel beantragt und erhalten, um einen Beamer zu kaufen, der bei uns für eure studentischen Projekte ausgeliehen werden kann. So könnt ihr Vorträge zu verschiedensten Themen organisieren.

Informationen und Konditionen finden sich bei uns im Wiki.

[Bearbeiten] Anonymes Feedback für Vorlesungen

Seit Kurzem tragen wir zur Verbesserung der Lehre, und damit eures Studiums, durch ein anonymes Feedbackformular bei. Dieses ist auf unserer Website www.freitagsrunde.org zu finden. Hier könnt ihr den Professoren und Mitarbeitern mitteilen, was euch an der Vorlesung gefallen hat und wo es Probleme gibt, ohne eine schlechte Note zu befürchten oder als Schleimer dazustehen. Wir hoffen, hiermit eine direkte Einflussnahme auf die Veranstaltungen zu ermöglichen. Siehe Artikel Feedback.

Im Gegensatz zu Feedbackformularen von den Veranstaltern könnt ihr sicher sein, dass ihr hier wirklich anonym bleibt.

[Bearbeiten] Wiki und Klausurensammlung

In unserem Wiki befinden sich viele hundert wissenswerte Artikel zu verschiedenen Themen, die euer Studium betreffen. Allgemeine Informationen zum Studium und zur Fakultät befinden sich im Fakultäts-ABC, daneben erhältst du Konfigurationsanleitungen für das VPN oder Installationspakete von Opal.

Das Wichtigste auf der Seite ist für die meisten von euch allerdings die Klausurensammlung. Wir garantieren dafür, dass diese auch in Zukunft online bleibt, auch wenn es den Lehrveranstaltern nicht passt. Wichtig ist, dass ihr euch im Wiki auch selbst einbringt, z.B. durch Berichte von mündlichen Prüfungen.

[Bearbeiten] Alle Klausurtermine auf einen Blick

Auf unser Drängen hin sind alle Klausurtermine auch auf der Fakultätswebsite zu finden. Das hat nicht nur den Vorteil, dass man die Termine zentral finden kann, sondern die Fakultät so auch auf Überschneidungen prüft.

Zu finden ist die Liste auf http://iv.tu-berlin.de/ unter "Studium, Studienberatung".


[Bearbeiten] Was wir vorhaben: Verbesserung der Lehre

[Bearbeiten] Beschleunigung der Immatrikulation

Uns ist aufgefallen, dass die TU-Organisation nicht die schnellste ist, wenn es um das Versenden der Zulassungsbescheide geht. Um diesen Vorgang zu beschleunigen, haben wir zunächst Belege für das Problem gesammelt: In diesem Semester erhielten viele erst vier Wochen nach Bewerbungsschluss oder später eine Antwort. Wir sind der Meinung, dass durch ein schnelleres Versenden der Bescheide die Immatrikulationszahlen steigen werden (siehe Artikel rechts).

Die Immatrikulation könnte auch in Zusammen-arbeit mit Mitarbeitern der Fakultät passieren. Prinzipiell wollen wir dafür sorgen, dass Bürokratie abgebaut wird und Vorgänge, wie das Anmelden zu Prüfungen, beschleunigt werden.

[Bearbeiten] Website der Fakultät

Wir müssen daran arbeiten, die Webseite der Fakultät (www.iv.tu-berlin.de) attraktiver und übersichtlicher zu gestalten. Die Fakultät muss in der Öffentlichkeit sichtbarer werden, etwa in Schulen Vorträge oder Gespräche anbieten, um damit die Attraktivität für potenzielle neue Studenten zu erhöhen. Aber auch ältere Semester profitieren hier. Auf einer intuitiveren Seite findet ihr schneller relevante Dokumente, wie etwa den Studienführer, alle Klausurtermine des Semesters oder die Sprechzeiten vom Prüfungsausschuss.

[Bearbeiten] Video-Podcasts von Vorlesungen

Eine experimentelle Idee ist, Vorlesungen als Podcasts zu veröffentlichen. Zum einen böte dies die Möglichkeit, sich über die Qualität der Lehre an der TU zu informieren. Andererseits erlaubt es euch auch, die eine oder andere Vorlesung ein zweites Mal anzusehen (besonders bei Terminen früh am Morgen).

Durch die größere Öffentlichkeit wirkt sich auch der Druck auf Veranstalter aus, die Qualität ihrer Lehre zu kontrollieren und zu verbessern.

[Bearbeiten] Lehre wieder wichtig machen

Der Druck auf Professoren ist hoch und vielseitig. Die Universitätsleitung fordert, möglichst viele Drittmittel einzuwerben. Andererseits ist es als Ausdruck der Forschungsstärke nötig, viele Publikationen zu veröffentlichen. Zusätzlich leiten sie eine Firma mit 5 bis 50 wissenschaftlichen Mitarbeitern.

Da auch die Zeit der Professoren begrenzt ist, fällt häufig das Engagement in der Lehre hinten über.

Wir sind hier weiter ein gesundes Gegengewicht und betonen, dass ausgezeichnete Forschung auch nur mit exzellenter Lehre funktionieren kann.

[Bearbeiten] Neuigkeiten aus der Fak. IV

[Bearbeiten] Weniger neue Studis

Die Zahl der Neuimmatrikulierten an unserer Fakultät ist in diesem Semester erneut zurück-gegangen. Während sich im Wintersemester 2004 noch 309 Diplom-Anwärter in der Informatik immatrikulierten, waren es im letzten Jahr nur noch 265. In diesem Semester sank die Zahl weiter auf 143 neue Informatik-Bachelor- und 23 Master-Studenten. Derselbe Trend zeigt sich auch in der Elektrotechnik, wo der Rückgang seit 2004 fast 20% beträgt (183 auf 147 neue Studenten).

Dies ist jedoch kein Grund zur Freude über kürzere Schlangen am Prüfungsamt oder kleinere Tutorien: Schnell könnte es zum Anlass genommen werden, Gelder und Stellen zu streichen. Für die Informatik ist der Trend bundesweit ähnlich: Im Vergleich zum Vorjahr ging die Anzahl der Studierenden um fast 15 Prozent zurück. Doch an den anderen Berliner Unis merkt man davon nichts: HU und FU erleben Zuwächse von 23 und 35 Prozent, trotz dem Bachelor an der FU.

Ohne die Recherchen der Freitagsrunde wären diese detaillierten Zahlen nicht zusammen getragen worden. Sie machen deutlich: Es muss etwas getan werden! Die Freitagsrunde macht sich im Fakultätsrat und in der Ausbildungskommission dafür stark, diesen Trend umzukehren und die Attraktivität der TU für Studenten zu erhöhen.

[Bearbeiten] Javakurs 2007

In der ersten April-Woche veranstalten wir wieder einen Java-Kurs für das zweite Semester. Darin stellen wir an vier oder fünf Tagen die Grundlagen der Programmierung vor. Voraussetzungen gibt es keine, die Teilnahme ist auch praktisch kostenlos.

Wir suchen auch noch Leute, die Java bereits können und gern als Tutoren oder in der Organisation des Kurses helfen wollen. Meldet euch dazu unter javakurs@freitagsrunde.org mit einer kurzen Mail.

Mehr Infos zur Teilnahme findet ihr demnächst in Wiki.

[Bearbeiten] VL-Podcaster gesucht!

Wir suchen Freiwillige für das Video-Projekt.

Die Idee: Aufnehmen einer Vorlesung über ein Semester als Audio oder Video. Was wir haben: Wir helfen Euch bei der Beschaffung der nötigen Technik und stellen bereit, was wir können (z.B. Speicherplatz und Bandbreite, möglicherweise eine Kamera). Wir helfen auch dabei, das Projekt bekannt zu machen, sodass es auch genutzt wird.

Was wir brauchen: Leute, die mit unserer Unterstützung die Zeit haben, die Videos oder Audios aufzunehmen und zu encodieren, die Profs und WMs anzusprechen und das Projekt zu führen: Email an info@freitagsrunde.org .

[Bearbeiten] Lehrevaluation online

Die Ergebnisse der Evaluation der Lehre in diesem Semester werden zum 18. Januar veröffentlicht (die Anhänge folgen am 25.1.). Zugang dazu erhält man aus dem CS-Netz, also an Terminals oder mit Hilfe des VPN über folgende Adresse: http://iv.tu-berlin.de/teaching/LVAuswertung/

Wir sind gespannt, wie die neuen Bachelor-Veranstaltungen abschneiden. Die Lehrevaluation findet in jedem Semester statt und wird von Dr. Rainer Oesterreich vom Fachgebiet Arbeitspsychologie und Arbeitspädagogik an der Fakultät IV durchgeführt.


[Bearbeiten] Über die Wahl: Warum Wahlen?

[Bearbeiten] Akademische Selbstverwaltung

In den deutschen Universitäten gibt es die sog. "akademische Selbstverwaltung". Dahinter steckt der Gedanke, dass man besser die direkt Betroffenen (Studierende, Professoren u.a.) selbst entscheiden lässt, wofür Geld ausgegeben wird und was der Inhalt der Studiengänge sein soll. Weil aber die Entscheidungsfindung bei 30.000 Studierenden und hunderten Professoren sehr schwierig wäre, werden alle zwei Jahre Vertreter gewählt, die dann in den entsprechenden Gremien entscheiden.

[Bearbeiten] Professoren in der Mehrheit

Laut einem Urteil des Bundesverfassungs-gerichts müssen die Professoren in allen wichtigen Gremien die Mehrheit haben, damit sie als unabhängige Beamte die Freiheit von Forschung und Lehre sicherstellen können. Deswegen gibt es keine allgemeinen "Parteien", sondern jede Statusgruppe (also Studierende, Professoren, WMs und sonstige Mitarbeiter) wählt sich eigene Vertreter.

[Bearbeiten] Studentische Vertreter

Es geht bei diesen Wahlen also nicht um eine neue "Regierung", sondern darum, Studierende zu wählen, die eure Interessen möglichst gut vertreten. Und mit etwas Glück und den richtigen Vertretern können diese auch ohne Stimmenmehrheit eure Interessen durchsetzen.

[Bearbeiten] Über die Wahl: Was wird gewählt?

[Bearbeiten] Fakultätsrat

Der Fakultätsrat ist das höchste Gremium auf Fakultätsebene und entscheidet über (fast) alles, was die Fakultät betrifft – z.B. über das Lehrangebot, den Inhalt der Studiengänge und neue Professoren. Jede Fakultät hat ihren eigenen Fakultätsrat. Der Fakultätsrat besteht aus sieben Professoren und je zwei sonstigen Mitarbeitern, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Studierenden. In den letzten zwei Jahren hat die Freitagsrunde die Studenten im Fakultätsrat vertreten.

[Bearbeiten] Der (erweiterte) Akademische Senat

Der Akademische Senat (AS) ist das zentrale Gremium der TU und beschäftigt sich mit Fragen, die die gesamte Universität betreffen oder die besonders wichtig sind, z.B. die Zuteilung der Gelder an die Fakultäten, Umsetzung von Sparmaßnahmen oder die allgemeine Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen. In den letzten zwei Jahren wurden die Studierenden durch einen Vertreter des EB104, zwei Mitglieder der "Unabhängigen Studis" und einem RCDS-Mitglied vertreten. Letzterer machte insbesondere von sich reden, als er eine Debatte darüber forderte, dass der "Samstag" in offiziellen TU-Veröffentlichungen doch bitte als "Sonnabend" bezeichnet werden sollte. Der erweiterte AS hat noch ein paar Mitglieder mehr und soll insbesondere den Präsidenten der TU wählen.

[Bearbeiten] Kuratorium

Das Kuratorium ist eine Art "Aufsichtsrat" der TU und kümmert sich um Verwaltungs-angelegenheiten, wie Hochschulverträge mit dem Berliner Senat. Das Kuratorium wird aufgrund einer Strukturänderung diesmal eher formal gewählt, damit das Gremium anschließend beschließen kann, dem "neuen Kuratorium" Platz zu machen.

[Bearbeiten] Vom langsamen Sterben des Diploms: Auslaufende Abschlüsse

Mit dem Diplom geht es zu Ende – zumindest an der TU Berlin. Alles begann 1999 mit einem Beschluss der Europäischen Bildungsminister ("Bologna-Erklärung"). Ziel des Ganzen war die Schaffung eines einheitlichen europäischen Hochschulraums, sodass Studierende leichter zwischen den verschiedenen Ländern wechseln können. Dafür sollen überall die Abschlüsse Bachelor und Master statt der existierenden Abschlüsse wie z. B. Magister oder Diplom eingeführt werden. Dabei wird das Studium nicht mehr in Grund- und Hauptstudium geteilt, sondern in zwei verschiedene Studiengänge (Bachelor, Master), die aufeinander aufbauen.

[Bearbeiten] Bologna in Berlin

Vor einigen Jahren hat sich die TU Berlin gegenüber dem Berliner Senat verpflichtet, alle Studiengänge auf das Bachelor-/Master-System umzustellen. Obwohl die meisten Professoren in den Ingenieurwissenschaften lieber an den Diplomstudiengängen festhalten würden, musste die Fakultät die neuen Abschlüsse einführen. Alle Neuimmatrikulierten ab dem Wintersemester 2006/2007 werden also nur noch ihren Bachelor- bzw. Masterabschluss machen und kein Diplom mehr bekommen.

[Bearbeiten] Wegfall von Kursen

Für alle, die noch im Diplom studieren, ändert sich zunächst wenig: In der nächsten Zeit muss niemand in den Bachelor wechseln. Allerdings werden die Grundstudiumsvorlesungen des Diploms demnächst nicht mehr angeboten oder sind bereits weggefallen. Wem noch solche Veranstaltungen fehlen, dem werden neue Kurse aus den neuen Bachelorstudiengängen als äquivalent angerechnet. Genauere Angaben gibt es bei den Prüfungsausschüssen.

[Bearbeiten] Diplomstudiengang mit Verfallsdatum

Zunächst kann jeder in seinem Studiengang (Diplom, alter ET-Bachelor) zu Ende studieren, allerdings nicht unendlich lange. Wer bis zum 30.09.2012 sein Diplom noch nicht hat, wird gezwungen, in den neuen Bachelor zu wechseln (übrigens war ursprünglich geplant, dass Studierende im Diplom-Grundstudium nach ihrem Vordiplom zum Bachelor wechseln müssen – dies konnten wir allerdings abwenden). Dabei wird sicherlich das eine oder andere anerkannt, dennoch müssen mit Sicherheit einige Veranstaltungen nachgeholt werden. Dadurch verlängert sich natürlich die Studiendauer.

[Bearbeiten] Wechsel zum Bachelor?

Natürlich kann man auch freiwillig vom Diplomstudiengang in den Bachelor wechseln. Ein direkter Umstieg auf den Master ist nicht möglich, weil für den Masterstudiengang ein Bachelorabschluss zwingende Voraussetzung ist. Dadurch ist ein Wechsel höchstens für Studienanfänger attraktiv. Doch auch für diese gibt es einige Nachteile: So gibt es für Informatiker kein Wahl- oder Nebenfach in den ersten Semestern mehr, es gibt deutlich mehr Pflichtveranstaltungen und häufig werden neue Pflichtveranstaltungen hinzukommen. Zudem gibt es für alle Bachelor-/Master-Studenten die berühmt-berüchtigte Fortschrittskontrolle. Einen Wechsel sollte man sich also gut überlegen. Unserer Meinung nach bringt ein Bachelor-/Master-Abschluss gegenüber dem Diplom an der TU Berlin keine Vorteile, so dass wir eher dazu raten, noch im Diplom zu Ende zu studieren.


[Bearbeiten] Vom Bachelor zum Master: Die neuen Abschlüsse

Die in diesem Abschnitt angesprochenen Sachverhalte sind z.T. noch nicht endgültig geklärt. In einigen Jahren könnte die Situation daher vielleicht anders aussehen.

Nach dem Bachelor werden die meisten wohl ihren Master machen wollen – dies wird auch von vielen Professoren empfohlen. Was aber beim Diplom (Wechsel ins Hauptstudium) eine eher harmlose Angelegenheit war, wird im neuen System ein formaler Akt mit einigen Auswirkungen. So handelt sind der Bachelor und Master juristisch zwei völlig verschiedene Studiengänge.

Daher ist es – formal gesehen – nicht möglich, auch nur eine einzige Master-Veranstaltung zu besuchen, solange noch nicht alle Prüfungen im Bachelor bestanden wurden. Theoretisch müsste daher ein Bachelor-Student Däumchen drehen, selbst wenn ihm nur noch eine einzelne Veranstaltung fehlt und er in der freien Zeit noch weitere (Master-)Veranstaltungen machen könnte.

Dies führt natürlich zu einer massiven Verlängerung der Studienzeit, so dass wir auf eine bessere Regelung hinarbeiten werden.

[Bearbeiten] Änderungen der StuPO?

Weil es sich aber beim Master um einen anderen Studiengang handelt, kann ein Bachelor-Anfänger nicht darauf vertrauen, dass er seinen Master später nach der gleichen Master-StuPo studieren kann, die zu seinem Bachelor-Studienbeginn gültig war. Es könnten z.B. neue Pflichtveranstaltungen hinzukommen oder Wahlmöglichkeiten wegfallen.

Zum Vergleich: Da es beim Diplom nur einen Studiengang gibt, genießen Studienanfänger (in gewissen Grenzen) Vertrauensschutz. Die Fakultät darf ihnen also im Hauptstudium nicht einfach neue Verpflichtungen auferlegen, die ihnen nicht schon zu Beginn des Studiums bekannt waren.

[Bearbeiten] Ausreichend Platz für jeden?

Es gibt noch einen dritten Punkt, der eventuell problematisch werden könnte: Es muss sich nämlich jeder Bachelor-Absolvent neu für den Master bewerben.

Wie bereits zu Studienanfang wird hier allerdings ausgewählt, entsprechend ist nicht sicher, ob man überhaupt an der TU Berlin weiterstudieren darf!

Prinzipiell gibt es eine gewisse Kapazität an Master-Studienplätzen (z.B. im Informatik-Master 150). Wenn es weniger Bewerber gibt, werden mehr oder weniger alle Bewerber genommen. Sollte es aber mehr Bewerber geben, wird ein spezieller Aufnahmetest und die Bachelor-Note darüber entscheiden, wer im Master studieren darf und wer nicht.

[Bearbeiten] Zukunft ungewiss

Viele der Professoren wollen zwar, dass alle Bachelor-Absolventen der Fakultät auch im Master weiterstudieren können, dies ist aber keineswegs gesichert. Neue Sparmaßnahmen oder unerwarteter Andrang (z.B. aus Fachhochschulen oder dem Ausland) können schon dazu führen, dass man sich für den Master eine andere Universität suchen muss.

[Bearbeiten] Berufschancen mit Bachelor?

Im Gegensatz zum Vordiplom ist der Bachelor ein echter Studienabschluss. Theoretisch kann man auch mit dem Bachelor direkt ins Berufsleben einsteigen und Geld verdienen. Dennoch sind die Bachelor-Abschlüsse der Fakultät IV auf die wissenschaftliche Arbeit und den Master als Abschluss ausgerichtet.

[Bearbeiten] Unser Tipp: Master machen

Wer also bereits durch seinen Bachelor-Abschluss gezeigt hat, dass er mit dem Studium gut zurecht kommt, sollte unserer Meinung noch die Zeit investieren und gleich anschließend den Master machen – selbst wenn nicht anschließend eine wissenschaftliche Karriere geplant ist.

Im Berufsleben wird es vermutlich keinen Unterschied zwischen einem Diplom-Ingenieur und einem Master of Engineering geben. Wie der Bachelor in der Praxis angenommen wird, muss sich zeigen. Vermutlich werden gute Leute auch mit Bachelor einen Job bekommen, verpassen dafür aber auch interessante Masterkurse.

[Bearbeiten] Sonstige Sektionen

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